20.02.2026 2 Min. Lesezeit
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Erfolgsgeschichte „Soziale Innovation“ geht in die sechste Runde

Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in den niedersächsischen Regionen ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Daher setzt das Land sein Erfolgsprogramm „Soziale Innovation“ fort. Gesucht werden innovative Ansätze, die die soziale Daseinsvorsorge stärken und Antworten auf die Herausforderungen einer Arbeitswelt im Wandel geben. Kommunen, gemeinnützige Organisationen und soziale Einrichtungen können ihre Projektideen ab sofort bis zum 22. Mai 2026 bei der NBank einreichen.

Offener Rahmen mit klarem Ziel

„Heute schlagen wir ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte „Soziale Innovation“ auf […] Gemeinsam mit unseren Sozialpartnern und den drei Stellen für Soziale Innovation bei DGB, Unternehmerverbänden und der Wohlfahrtspflege stärken wir Innovation und Zusammenhalt, fördern wirtschaftliche Stärke, Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse.“, unterstreicht Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter.

Angesichts der unterschiedlichen demografischen und wirtschaftlichen Herausforderungen in den niedersächsischen Landesteilen werden differenzierte und spezifische Lösungsansätze benötigt. Während der fünfte Förderaufruf noch den Schwerpunkt „KI und Robotik“ setzt, öffnet Niedersachsen nun bewusst den Rahmen für neue, kreative Ansätze aus den Regionen. Dennoch wird von den Projektideen erwartet, dass eine konkrete gesellschaftliche Herausforderung anders und besser als bisher gelöst wird und so ein besseres Miteinander entsteht. Daher fördert die Richtlinie Entwicklung, Erprobung und Umsetzung innovativer und übertragbarer Projekte in den Förderschwerpunkten Soziale Daseinsvorsorge und Arbeitswelt im Wandel.

Zukunft vor Ort: Von Niedersachsen für Niedersachsen

Seit 2015 treibt die Landesregierung mit der Richtlinie „Soziale Innovation“ die Regionalentwicklung voran. Sie will gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land schaffen und stärkt dafür gezielt übertragbare Modellprojekte. Die Mittel stammen aus dem Europäischer Sozialfonds Plus (ESF+). In der Förderperiode 2014–2020 wurden 52 Projekte mit rund 12,4 Millionen Euro unterstützt. Für die laufende EU-Förderperiode 2021–2027 standen ursprünglich 18,6 Millionen Euro zur Verfügung; aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Budget inzwischen auf 21,7 Millionen Euro erhöht. Nach vier Förderaufrufen sind bereits 35 Projekte ausgewählt und 16,8 Millionen Euro bewilligt worden.

Mit der sechsten Förderrunde soll die Erfolgsgeschichte fortgeschrieben und die Entwicklung zukunftsfähiger, übertragbarer Modelle in ganz Niedersachsen weiter gestärkt werden.

Quelle: Niedersächsische Staatskanzlei

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