21.05.2026 3 Min. Lesezeit
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ROUVEN22 als „Low-Code Hub Niedersachsen“ ausgezeichnet: Ideenstadtwerke treiben Digitalisierung in der Region voran

Der Digital-Hub und Co-Working-Space ROUVEN22 der Ideenstadtwerke Neustadt am Rübenberge wurde offiziell als „Low-Code Hub Niedersachsen“ ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte am 19. Mai 2026 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung durch Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Digitalisierung.

Mit der Auszeichnung würdigt das Land Niedersachsen das besondere Engagement des ROUVEN22 für digitale Innovation, Wissenstransfer und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Technologiepartner*innen. Der Hub gilt damit als wichtiger Impulsgeber für die digitale Transformation in der Region Neustadt am Rübenberge und darüber hinaus.

Niedersachsen würdigt Engagement für Digitalisierung und Innovation

Die Laudatio hielt Dr. Alexander Georgiadis, CIO des Landes Niedersachsen. In seiner Rede verwies er auf die aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen und betonte die Bedeutung moderner Technologien für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen.

„Wir erleben derzeit mehrere Megatrends gleichzeitig. Die Vielzahl an Krisen wirkt wie ein toxischer Cocktail – auch für die Wirtschaft“, erklärte Georgiadis. Digitalisierung und Automatisierung seien entscheidend, um Prozesse effizienter und widerstandsfähiger zu gestalten. Insbesondere Low-Code-Technologien könnten Unternehmen dabei unterstützen, Geschäftsprozesse schneller zu digitalisieren und gemeinsam mit KI-basierten Lösungen innovative Anwendungen zu entwickeln.

Besonders hervorgehoben wurde, dass das ROUVEN22 bereits heute als Ort für Kreativität, Innovation und Wissenstransfer etabliert ist – und das ohne öffentliche Förderung. Die Auszeichnung als „Low-Code Hub Niedersachsen“ sei daher auch eine Anerkennung dieses außergewöhnlichen Engagements.

ROUVEN22 stärkt Neustadt als Innovationsstandort

Thomas Reimann, Prokurist der Ideenstadtwerke, unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Hubs für die gesamte Region: „Wir sind stolz darauf, aus dem ROUVEN22 weiterhin zukunftsweisende Technologien für die Region und darüber hinaus voranzutreiben.“

Zusätzliche Anerkennung erhielt das Projekt durch ein eingespieltes Statement des idea&impact-Referenten Dr. Carl Robert Brand. Darin wurde die überregionale Wahrnehmung des ROUVEN22 als moderner Innovations- und Vernetzungsort hervorgehoben. Das Projekt entwickle sich genau zu dem Leuchtturm für Digitalisierung und Zusammenarbeit, als der es ursprünglich geplant war.

Low-Code, Pro-Code und KI sinnvoll kombinieren

Im anschließenden Impulsvortrag sprach Daniel Geisler, CEO der pattr GmbH, über moderne Softwareentwicklung und die Rolle verschiedener Technologieansätze. Unter dem Titel „Low-Code, Vibe-Code, Pro-Code: Konkurrenz oder perfekte Symbiose?“ erläuterte er die Unterschiede und Einsatzmöglichkeiten der Systeme.

Während „Pro-Code“ die klassische Softwareentwicklung beschreibt, ermöglicht „Low-Code“ mithilfe visueller Oberflächen und vorgefertigter Schnittstellen eine deutlich schnellere Umsetzung digitaler Prozesse. „Vibe-Code“ wiederum setzt auf KI-gestützte Prompts zur Entwicklung von Anwendungen.

Geisler machte deutlich, dass die Zukunft in einem intelligenten Zusammenspiel aller Technologien bestehe. Besonders bei der Integration von Legacy-Systemen, stabilen Geschäftsprozessen und wiederkehrenden Automatisierungen spiele Low-Code seine Stärken aus. Sein Fazit: „Wir verbinden, was zusammengehört.“

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