30.09.2026 2 Min. Lesezeit
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Auf Stärken fokussieren, Bestehendes stärken, Neues entwickeln durch Schlüsseltechnologien!

Mit dem „Zukunftsplan“ setzt Niedersachsen den Fokus auf eigene Stärken und Schlüsseltechnologien

Für den Innovationsrat hat dessen Vorsitzender Dr. Georg Schütte, Vorstand der VolkswagenStiftung, gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies und Wissenschaftsminister Falko Mohrs die Empfehlungen des unabhängigen Expertengremiums für ein international wettbewerbsfähigeres Niedersachsen vorgestellt. Die zentrale Forderung: stärker von Technologien statt von einzelnen Branchen aus denken und weniger Gießkanne, sondern eine klare Fokussierung auf Zukunftstechnologien und Bereiche, in denen Niedersachsen schon heute stark ist und besonders große Wachstumspotenziale hat.

Niedersachsen.next hatte im Auftrag der Landesregierung vier Fokusthemen als strategische Technologiefelder identifiziert, die nun ein wichtiger Bestandteil des Zukunftsplans sind. Auf sie sollen künftig die Fördermittel des Landes maßgeblich mit ausgerichtet werden:

  • Künstliche Intelligenz und Robotik
  • Biotechnologie und Bioprozesstechnik
  • Photonik und Quantentechnologien
  • Dekarbonisierung und Zirkularität

„Grundlage für die Bestimmung dieser Schlüsseltechnologien waren unter anderem Trendanalysen, Auswertungen von umfangreichen Studien und ausgiebige Befragungen von Stakeholdern. Im gesamten Prozess spielte die Verzahnung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eine große Rolle, ebenso wie bei der Erarbeitung des Zukunftsplans“, betonte Uwe Ilgenfritz-Donne, Sprecher der Geschäftsführung bei Niedersachsen.next.

Bei der Umsetzung des Zukunftsplans geht es nicht um abstrakte Technologiepolitik, sondern vielmehr um die Arbeitsplätze von morgen, Gesundheitsinnovationen, saubere Energie, nachhaltige Industrieproduktion und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Land. Darum hat der Innovationsrat die Empfehlungen mit klaren Vorgaben zur Erfolgsmessung versehen: was ist zu tun, wer hat die Verantwortung und wann muss der Startschuss fallen.

„Niedersachsen ist ein starker Produktionsstandort. Diese Stärke gilt es zu bewahren und auszubauen sowie noch besser mit Zukunftstechnologien wie KI und Robotik zu verbinden. Unser Ziel sollte es sein, dass Niedersachsen künftig auch mit Technologiefeldern wie beispielsweise der Quantentechnologie unmittelbar in Verbindung gebracht wird.“ – Olaf Lies, Ministerpräsident

Zur stärkeren Fokussierung zählt ebenfalls, Startups künftig noch mehr und konsequenter zu unterstützen. Für deren Wachstum ist ein besserer Zugang auch zu privatem Risikokapital nötig, dies soll mit Hilfe einer „Scaleup-Plattform“ ermöglicht werden. Insgesamt soll die Beratung von Gründer*innen intensiviert werden, immer mit dem Ziel, Startups und Ausgründungen darin zu bestärken, ihre Ideen weiterzuentwickeln und neue Märkte zu erschließen.

Ausführliche Informationen zum „Zukunftsplan Niedersachsen“ gibt es hier: Zukunftsplan für Niedersachsen – Empfehlungen für ein wirtschaftlich starkes, wandlungsfähiges und lebenswertes Land | VolkswagenStiftung

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