Norddeutscher Wissenschaftspreis 2026: Jetzt bewerben
Norddeutscher Wissenschaftspreis 2026 für Kooperationen in den Lebenswissenschaften
Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2026 richtet sich an Forschungskooperationen aus den Lebenswissenschaften. Bewerbungen sind bis zum 17. April 2026 möglich. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam von den fünf norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.
Der Preis ehrt wissenschaftliche Kooperationen, die einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Forschungslandschaft in Norddeutschland leisten. Entscheidend sind dabei sowohl die wissenschaftliche Qualität der Arbeiten als auch ihr Potenzial, die nationale und internationale Sichtbarkeit norddeutscher Forschung zu stärken. Besonders erwünscht sind interdisziplinäre Projekte, in denen verschiedene Fachrichtungen und Einrichtungen zusammenarbeiten.
Teilnahmebedingungen
Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine Kooperation zwischen Institutionen aus mindestens zwei norddeutschen Bundesländern. Beteiligt sein muss mindestens eine staatliche Hochschule. Zusätzlich können auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen Teil der Kooperation sein.
Zwei Wettbewerbskategorien
Der Wettbewerb umfasst zwei Kategorien:
Kategorie A – bestehende Kooperationsprojekte
Hier können bereits laufende oder abgeschlossene Forschungskooperationen eingereicht werden. Dazu zählen auch durch Drittmittelprogramme geförderte Projekte, beispielsweise von BMBF, EU oder DFG. Bereits abgeschlossene Vorhaben sind ebenfalls zulässig, sofern ihr Abschluss höchstens zwei Jahre zurückliegt und ihre nachhaltige Wirkung auf die norddeutsche Wissenschaftslandschaft nachvollziehbar dargestellt wird.
Kategorie B – neue Forschungsideen
Neben bestehenden Kooperationen können auch geplante Projekte eingereicht werden. Prämiert werden innovative Forschungsideen, die das Potenzial haben, neue Kooperationen anzustoßen und die Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Forschungsnetzwerke weiter zu stärken.
Vielfalt und Chancengleichheit
Die Norddeutsche Wissenschaftsministerkonferenz (NWMK) setzt sich für Chancengleichheit und Vielfalt in der Wissenschaft ein. Bewerbungen von Forschenden mit unterschiedlichen Hintergründen sind ausdrücklich willkommen. Insbesondere Frauen werden ermutigt, sich zu bewerben, um ihre Beteiligung in Bereichen zu erhöhen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind.
Quelle: Norddeutscher Wissenschaftspreis