20 Mio. Euro für das Life Science Startup-Ökosystem in Niedersachsen: Startup Factory GOe Future
Die Region Göttingen-Hannover-Braunschweig wird Standort einer der zehn bundesweiten Startup Factories: GOe FUTURE fördert das Life Science Gründungs- und Startup Ökosystem in Niedersachsen. Das Projekt wird im Rahmen des EXIST-Leuchtturmwettbewerbs „Startup Factories“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und soll sich zum Silicon Valley für Life Sciences entwickeln. GOe Future erhält eine Förderung von bis zu 10 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Ergänzt wird diese Summe durch weitere 10 Millionen Euro privates Kapital. Mit insgesamt bis zu 20 Millionen Euro Investitionsvolumen ist GOe FUTURE eines der ambitioniertesten Gründungsprojekte im Life-Science-Sektor bundesweit.
Wissenschaft trifft Unternehmertum
GOe FUTURE („GO excellent FUTURE“) zielt darauf ab, ein international sichtbares Gründungsökosystem im Bereich der Life Sciences aufzubauen. Dabei liegt der Fokus auf roten und grünen Life Sciences – also Medizintechnologie, Biotechnologie sowie Agrar- und Umweltforschung. In enger Zusammenarbeit von Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kommunen, Wirtschaft und Politik sollen wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in marktfähige Innovationen überführt werden. Ziel ist es, die Anzahl an Ausgründungen in den Life Sciences in den kommenden fünf Jahren zu verdreifachen.
Breites Bündnis für Innovation
GOe FUTURE wird von einem einzigartigen Verbund aus derzeit 34 Partnerinstitutionen getragen – darunter 13 Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zudem sind starke Partner*innen aus der Wirtschaft, Kommunen und Startup-Förderinstitutionen beteiligt. Die zentrale Struktur der Startup Factory bildet künftig die Life Science Valley GmbH mit Sitz in Göttingen. Die Koordination des Antragsprozesses lag bei Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg, Professorin an der UMG und selbst Gründerin eines Biotech-Startups. Sie übernimmt auch den Vorsitz des Strategiebeirats von GOe FUTURE, der das Managementteam berät. Dieses besteht aus Dr. Sven Wagner (Geschäftsführer), PD Dr. Uwe Raaz (Programmleitung Medizintechnik), Dr. Liat Nissimov Brueck (Programmleitung Rote Life Sciences) und Dr. Philipp Rittershaus (Programmleitung Grüne Life Sciences).
Liste aller Verbundpartner*innen
- Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
- Universität Göttingen (UGOE)
- Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
- Leibniz Universität Hannover (LUH)
- Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)
- Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK)
- Private Hochschule für angewandte Wissenschaften (PFH)
- Max-Planck-Institut für multidisziplinäre Naturwissenschaften (MPI-NAT)
- Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ)
- Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM)
- Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI)
- Institut für Nanophotonik Göttingen e.V. (IFNANO)
- Engineering for Health – ein Forschungsschwerpunkt der TU Braunschweig
- Niedersachsen.next BioRegioN
- Niedersachsen.next Startup
- VolkswagenStiftung
- Näder-Stiftung
- Südniedersachsenstiftung
- Sartorius AG
- Ottobock SE & Co. KGaA
- KWS Saat SE & Co. KGaA
- Symrise AG
- Sparkasse Göttingen
- Life Science Factory
- Rootcamp
- Biolabs
- Seed House
- abberior instruments
- iTUBS GmbH – Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH
- TRAIN – Translationsallianz in Niedersachsen
- IBT Niedersachsen – Institut für Biomedizinische Translation
- SNIC – Inkubator für Biowissenschaften
- DHCH – Digitale Gesundheitsstadt Hannover
- GWG – Wirtschaftsförderung Stadtentwicklung Göttingen