15.06.2026 3 Min. Lesezeit
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Internationale Kooperationen als Schlüssel gegen den Fachkräftemangel in Niedersachsen 

Der April 2026 stand bei Niedersachsen.next im Zeichen der internationalen Fachkräftegewinnung und des Ausbaus nachhaltiger Partnerschaften. Mit dem Start des Projekts RINWA sowie hochrangigen Delegationsbesuchen aus Marokko und dem indischen Bundesstaat Telangana wurden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung einer fairen und zukunftsorientierten Fachkräftezuwanderung gesetzt. 

Das Projekt RINWA nimmt Fahrt auf 

Einen besonderen Meilenstein markierte der Auftakt des Projekts RINWA am 13. April 2026. Im Rahmen eines ersten Austauschs im IQ-Netzwerk Niedersachsen fiel der offizielle Startschuss für die Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren. Als Teil des landesweiten Netzwerks wird Niedersachsen.next daran arbeiten, die Rahmenbedingungen für eine faire, nachhaltige und bedarfsgerechte Fachkräftezuwanderung weiterzuentwickeln. Bereits beim Auftakttreffen wurden erste Abstimmungen mit den beteiligten Teilprojekten vorgenommen, um gemeinsame Handlungsfelder zu identifizieren. Das Projekt schafft damit eine wichtige Grundlage, um internationale Fachkräftegewinnung strategisch weiterzuentwickeln und Niedersachsen als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort zu stärken. 

Neue Impulse aus Telangana 

Wie wichtig internationale Kooperationen für dieses Ziel sind, zeigte sich auch bei den Besuchen zweier hochrangiger Delegationen. Anfang des Monats begrüßte Niedersachsen.next eine Delegation aus dem indischen Bundesstaat Telangana in Hannover. Unter der Leitung von Minister Vivek Venkataswamy kamen Vertreter*innen aus Regierung, Wirtschaft und Arbeitsmarktinstitutionen nach Niedersachsen, um sich über Fachkräftegewinnung, berufliche Qualifizierung und internationale Mobilität auszutauschen. Im Mittelpunkt standen Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit zwischen Telangana und Niedersachsen. Ein besonderer Höhepunkt war die Unterzeichnung eines Letter of Intent, der den Grundstein für eine engere Kooperation im Bereich Fachkräfteentwicklung legt. Ziel ist es, langfristige Verbindungen zwischen Bildungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen beider Regionen aufzubauen und den Austausch von Wissen und Fachkräften nachhaltig zu fördern. 

Gemeinsame Wege mit Marokko gestalten 

Noch im gleichen Monat begrüßte Niedersachsen.next und der Fachbereich Fachkräftegewinnung eine Delegation aus Marokko. Gemeinsam mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne tauschten sich Vertreter*innen der Region Tanger-Tétouan-Al Hoceïma sowie Partnerorganisationen über bisherige Erfolge und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten aus. Im Fokus standen die Weiterentwicklung gemeinsamer Aktivitäten sowie die Ausarbeitung eines konkreten Fahrplans für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und der marokkanischen Region. Ergänzt wurde das Programm durch die Teilnahme an der Veranstaltung „Marokko–Deutschland“ im Rahmen der Hannover Messe sowie Gespräche mit Unternehmen, Institutionen und weiteren Partner*innen in Niedersachsen. 

Die drei Termine verdeutlichen, wie eng strategische Netzwerkarbeit, internationale Kooperationen und konkrete Projekte miteinander verknüpft sind. Mit RINWA schafft Niedersachsen.next wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Fachkräftezuwanderung, während Partnerschaften mit Regionen wie Telangana und Tanger-Tétouan-Al Hoceïma den internationalen Austausch stärken und neue Perspektiven eröffnen. 

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