Smart Citys – Digitalisierung im Einklang mit Mensch, Natur und Wirtschaft
Wie wird eine Stadt zu einer „Smart City“, also einer intelligent gesteuerten Stadt, beispielsweise bei Energie, Verkehr und Verwaltung? Dieses Thema steht im Mittelpunkt dieser Folge unseres Podcasts „Digital Gedacht“, die im Rahmen unserer Themenwoche „Smart City“ in Kooperation mit dem Zentrum für Digitale Innovationen (ZDIN) entstanden ist. Moderatorin Henrike Lüssenhop spricht dazu mit Dr. Julia Masurkewitz-Möller von der Stabsstelle Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Stadt Oldenburg sowie Matthias Brucke, dem Gründer und Gesellschafter der embeteco GmbH.
Worum geht es eigentlich beim Thema „Smart Citys“? Kommunen, Städte und Regionen in Niedersachsen und ganz Deutschland suchen immer öfter nach intelligenten Lösungen, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Es gibt bereits zahlreiche mögliche Lösungen und Beispiele in diesem Bereich. Doch eine smarte City ist mehr als nur intelligente Technologie. Es steckt auch ganz viel Philosophie dahinter. Unsere beiden Gesprächsgäste können dazu einiges berichten. Sie sagen: „Eine smarte Stadt ist eine Gegend, wo Leute digital vernetzte Dienste nutzen können.“
Technik muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt
Matthias Brucke hat die embeteco GmbH in Oldenburg gegründet, die Unternehmen und Regionen bei der digitalen Transformation unter die Arme greift. Er stimmt der bekannten Weisheit zu, wonach Technik dem Menschen dienen solle und nicht umgekehrt. Stadtquartiere sind für ihn die Keimzellen für kulturelle und lokale Akzeptanz von Smart-City-Ansätzen. Doch wie smart darf eine Stadt sein? Brucke sagt:
„Smartness ist die von allen akzeptierte Mischung von Verhaltensänderung und Technologie.“
– Matthias Brucke
Für Dr. Julia Masurkewitz-Möller von der Stadt Oldenburg steht bei der Planung einer Smart City ebenfalls der Mensch im Mittelpunkt. Für sie geht es auch um eine Rückbesinnung auf die Gemeinschaft und die Wiederherstellung des lokalen Zusammenschlusses. Sie findet:
„Für eine Smart City muss eine Ausgewogenheit zwischen den unterschiedlichen ökologischen und ökonomischen Themen gegeben sein.“
– Dr. Julia Masurkewitz-Möller
Beide berichten außerdem über ihr gemeinsames Projekt ENAQ – Energetisches Nachbarschaftsquartier, ein praktisches Smart-City-Projekt in Oldenburg.
