Symbolbild für den Transport unterschiedlichster therapeutischer Wirkstoffe über die Blut-Hirn-Schranke.
04.09.2026 2 Min. Lesezeit
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Gebündelte Kompetenzen: YUMAB und ISAR Bioscience arbeiten an einer innovativen Transferrinrezeptor-Antikörperplattform für den Transport von Therapeutika über die Blut-Hirn-Schranke   

Die YUMAB GmbH (YUMAB) und die ISAR Bioscience GmbH (ISAR) haben ihre Zusammenarbeit zur Entwicklung eines innovativen und gegen den Transferrinrezeptor (TfR) gerichteten Antikörpers kundgetan. Das Ziel der Interessengemeinschaft ist die Entwicklung einer Plattform für den Transport von Therapeutika über die Blut-Hirn-Schranke. 

YUMBAB und ISAR bündeln ihre komplementären Kompetenzen und Technologien

YUMAB ist ein führender Anbieter von Auftragsforschung, Technologien und F&E-Dienstleistungen für die Entwicklung vollständig humaner therapeutischer Antikörper. Über 650 Projekte in den Bereichen Antikörperentwicklung, Antikörper-Engineering und Herstellung hat das Unternehmen bereits unterstützt. 

ISAR ist ein bayrisches Forschungsunternehmen, dass innovative Therapien für (neuro-)degenerative und immunologische Erkrankungen entwickelt. Das Unternehmen setzt dabei auf moderne Plattformtechnologien, wie beispielsweise induzierte pluripotente Stammzelltechnologien sowie RNA-basierte Therapeutika, um ungedeckte medizinische Bedarfe zu adressieren.  

Gemeinsam bündeln die beiden Unternehmen ihre komplementären Kompetenzen und Technologien, um die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und dadurch wirksamere Therapien für Erkrankungen des zentralen Nervensystems zu ermöglichen.  

Die Blut-Hirn-Schranke 

Die Blut-Hirn-Schranke ist eine hochselektive biologische Barriere, die den Transport von Molekülen zwischen Blutkreislauf und Gehirn reguliert. Dadurch wird das zentrale Nervensystem vor Toxinen, Krankheitserregern, Arzneimitteln und anderen unerwünschten Makromolekülen geschützt. Zugleich erschwert die Blut-Hirn-Schranke die gezielte Verabreichung therapeutischer Wirkstoffe. Dies hat zur Folge, dass viele auf das zentrale Nervensystem ausgerichtete Therapien das Gehirn nur in unzureichenden Konzentrationen erreichen, wodurch häufig invasive Applikationswege erforderlich sind, um einen therapeutisch wirksamen Wirkstoffspiegel zu erreichen. Genau hier setzen YUMAB und ISAR an.

Entwicklung einer innovativen Plattform für den Transport von Therapeutika

Ein natürlicher Transportmechanismus über die Blut-Hirn-Schranke erfolgt durch die rezeptorvermittelte Transzytose über den Transferrinrezeptor (TfR), der unter natürlichen Bedingungen den Transport von Eisen in das Gehirn ermöglicht. Diesen physiologischen Mechanismus nutzen die beiden Unternehmen, um eine Plattform auf Basis eines TfR-spezifischen Antikörpers zu entwickeln. Diese soll den Transport unterschiedlichster therapeutischer Wirkstoffe über die Blut-Hirn-Schranke ermöglichen und so einen nicht-invasiven Zugang zum zentralen Nervensystem schaffen.  

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