Verpackte Produkte von myriameat
06.10.2025 1 Min. Lesezeit
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Innovation aus Zellkulturen: MyriaMeat entwickelt neuartiges Hybrid-Würstchen

Das Göttinger Biotech-Startup Myriameat GmbH arbeitet gemeinsam mit zwei erfahrenen Industriepartnern an einem zukunftsweisenden Projekt: der Entwicklung eines Hybrid-Würstchens, das aus einer Kombination von klassischem Fleisch und kultiviertem Zellfleisch besteht – ganz ohne pflanzliche Zusätze. Das Ziel: ein Produkt, das den Geschmack und die Textur herkömmlicher Fleischwaren bietet, dabei aber den ökologischen Fußabdruck deutlich reduziert. Nach dem Motto: weniger Tier, mehr Nahrung.

Die Forschungsarbeiten werden durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie durch das Land Niedersachsen im Rahmen des Programms für stärker entwickelte Regionen (SER) gefördert. Der Prototyp basiert auf einem neuartigen Verfahren von Myriameat zur Erzeugung von Schweinefleisch aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC). Das Besondere daran: Es entsteht echtes Muskelgewebe, nicht bloß eine Zellmasse – ein bedeutender Fortschritt in der Biotechnologie.

Durch die Verbindung von modernster Zellkulturtechnologie mit traditioneller Lebensmittelproduktion entsteht eine völlig neue Kategorie von Fleischprodukten. Der hybride Ansatz ermöglicht es, den Anteil konventionellen Fleisches erheblich zu verringern, ohne Einbußen bei Geschmack oder Qualität hinzunehmen. Langfristig könnte das Verfahren die Basis für eine neue Generation komplett tierfreier Fleischalternativen schaffen – von Wurstwaren über Braten bis hin zum Filet.

Quelle: MyriaMeat

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