25.11.2025 2 Min. Lesezeit
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Mit Innovationen dem Klimawandel begegnen – Das war das bundesweite EIP-Netzwerktreffen

Wie kann die Landwirtschaft dem Klimawandel begegnen und dabei innovativ, nachhaltig und wettbewerbsfähig bleiben? Unter diesem Leitthema startete am 6.11.2025 das bundesweite EIP-Netzwerktreffen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ im Wälderhaus Hamburg.

Nach einer Klima-Stadtführung und Einblicken in das Science Center Wald eröffnete Dr. Leonie Göbel (Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume) die Veranstaltung. In seiner Keynote betonte Peter Poete (Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat) die zentrale Rolle von Innovation und Startups für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Anschließend diskutierten Bernhard Osterburg (Thünen-Institut), Tim Müller (Projekt UMZOG) und Michael Diestel (Agrokraft GmbH), wie Innovationen zu mehr Klimaschutz und Resilienz in der Landwirtschaft beitragen – von kooperativer Moornutzung bis zur hydrothermalen Carbonisierung.

Kurz-Pitches und Workshops beleuchteten praxisnahe Ansätze und Methoden:

  • Mut fassen für Innovationen
  • Wege in die Verstetigung am Markt
  • Klimakommunikation in der Landwirtschaft
  • Praxisimpulse für klimaangepasste Innovation

Ein Highlight des ersten Tages war der Innovationsmarkt: ein lebendiger Treffpunkt für Projekte, Initiativen und Interessierte aus Praxis, Forschung und Beratung. Hier entstand Raum für neue Partnerschaften, Ideen und gemeinsames Lernen.

An Tag 2 stand die Anpassung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Systeme an die Folgen des Klimawandels im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah und vielfältig Innovationen in Forschung und Betrieben umgesetzt werden.

Mit seinen Erfahrungen aus dem Betrieb Rieckens Eichhof eröffnete Felix Riecken den Tag. Das EIP-Innovationsprojekt RoboForest aus Niedersachsen, vorgestellt von Thomas Linkugel (HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden und Göttingen) und Christoph zu Stolberg, zeigte eindrucksvoll, wie Robotertechnologien und Sensordaten zur Freischneidung und Vitalitätsüberwachung von Waldsetzlingen eingesetzt werden können. Maximilian Kainz ergänzte mit Einblicken in den klimaresilienten Kartoffelanbau, der praxisnah aufgezeigt, wie Betriebe auf zunehmende Wetterextreme reagieren.

Zum Abschluss bot der gemeinsame Ausblick Gelegenheit, Erkenntnisse zu bündeln, neue Kontakte zu knüpfen und Kooperationen weiterzudenken. Ein gelungener Abschluss zweier Tage voller Ideen, Austausch und Perspektiven.

Ein herzliches Dankeschön an die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume, Dr. Leonie Göbel, Markus Hartmann, Ines Sell und Helene Faltermeier-Huber sowie an alle Teilnehmenden, Speaker*innen und Projekte für die Organisation und den inspirierenden Austausch!

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