16.05.2025 2 Min. Lesezeit
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Eindrücke von der 4. IBT Portfolio-Konferenz

Am 13. Mai 2025 hat die biomedizinische Projektschmiede des Landes Niedersachsen die vielversprechendsten Ideen aus der ganzen Region gesichtet und die Gewinner*innen-Teams gekürt: Bei der vierten Portfolio-Konferenz des Institute for Biomedical Translation (IBT) Lower Saxony hat eine hochkarätig besetzte Jury Projekte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung Braunschweig, der Universitätsmedizin Göttingen und des TWINCORE ausgewählt, die eine Finanzierung von knapp 3 Millionen Euro erhalten.

Acht Teams aus führenden niedersächsischen Einrichtungen, darunter die drei IBT-Gründungspartner (Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsmedizin Göttingen, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig), haben ihre Ideen im Rahmen des gestrigen Events präsentiert. Die Teams von Dr. Henning Jacobsen (HZI Braunschweig – Projekt ‘ENDURIVAC’), Dr. Florian Wegwitz (UMG – Projekt ‘HyCan’) und Prof. Dr. Thomas Pietschmann (TWINCORE – Projekt ‘V3ECTORY’) dürfen sich nun als Gewinner freuen:

ENDUVIRAC (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig):
993,000 Euro

ENDURIVAC möchte Auffrischimpfungen überflüssig machen und mit dem bahnbrechenden Ansatz des Teams aus Braunschweig langfristige Immunität dank neuartigen Impstoffen ermöglichen. Das IBT unterstützt das Projekt mit 993.000 Euro.

HyCan (Universitätsmedizin Göttingen):
960,000 Euro

HyCan möchte zielgerichtete Therapien für frauenspezifische Krebsarten (Endometrium-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs) entwickeln, die wesentlich weniger toxisch sind, als die heute üblichen Behandlungen. Das IBT unterstützt das Projekt mit 960.000 Euro.

V3CTORY (TWINCORE):
923,000 Euro

Für V3ECTORY stellt ein Impfstoff gegen das Hepatitis-C-Virus (HCV) einen erheblichen ungedeckten medizinischen Bedarf und eine Marktchance dar. Das Projekt möchte die präklinische Entwicklung erster Studien am Menschen vorantreiben und letztendlich einen Impfstoff bereitstellen, der die Belastung durch HCV-Erkrankungen eliminiert. Das IBT unterstützt das Projekt mit 923.000 Euro.

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